| 02.05.2010 | Beate Eickelmann |
| Hallo Frau Eichel, wir haben noch vor unserem Urlaub mit unseren beiden Französischen Bulldoggen an Ihrem Kursus "Beschäftigung im Haus" teilgenommen und sind bis heute begeistert. Wir üben jetzt viele kleine Kunststückchen, doch Filou, unser kleiner Rüde, hat noch immer Probleme, mich anzuspringen und mir den Hut zu klauen, auf Kommando selbstverständlich. Es scheint, dass ich dafür ungeeignet bin, denn aus Hundesicht ist es ungezogen, seinen Menschen anzuspringen. (Richtig!!!) Also muss ich mir jemanden suchen, der sich bereit erklärt, sich von meinem Hund anspringen zu lassen und den Hut zu stehlen zu lassen.... Auch im Urlaub habe ich viel über Hunde und deren Kommunikation gelernt. So habe ich immer gedacht, dass unser Filou einen Erzfeind hat, einen Schäferhund, der ihn mal als Welpe unterworfen hat. Jedes Mal, wenn wir dem im Feld begegnet sind, hat sich Filou wie ein Berserker aufgeführt. Der Schäferhund hatte jetzt einen Unfall und konnte seine Rute nicht hochhalten, ließ die Ohren hängen. Filou hat einmal zu ihm herübergesehen und ich konnte ihn an der langen und durchhängenden Leine an ihm vorübergehen! Das war mein Aha-Erlebnis! (Ja, Körpersprache!!!!) Ich glaube, ich habe es verstanden: Eigentlich gibt es keine Erzfeinde unter den Hunden! Hunde sind nicht nachtragend, im Gegensatz zu Menschen. (Manchmal baut sich jedoch über einen längeren Zeitraum Frust auf, der dann ein Ventil braucht ......) Nun achte ich immer darauf, wie der andere Hund mir entgegenkommt und siehe da: Die meisten kommen Filou mit hochgereckter Rute und hochstehenden Ohren entgegen. Erst dann reagiert Filou. Aber auch nur manchmal. Warum er manche dann angeht und sich an der Leine wie ein Berserker aufführt und bei manchen völlig neutral bleibt, weiß ich noch nicht so genau, würde aber gerne mehr darüber erfahren. Welcher Kursus wäre geeignet? (Körpersprache und Kommunikation, Beobachtungstraining) Filou ist immer noch eine liebe Französische Bulldogge und geht Prügelleien gerne aus dem Weg! 2009 wurde er von einem Dobermann in den Kopf gebissen. Auch davon hat er sich erholt und greift nun nicht jeden Dobermann an. (Das ist auch von Vorteil :-) ) Er wurde in den letzten zwei Wochen von zwei verschiedenen Chihuahua-Rüden gebissen (und ich dann gleich auch!). So kann man sich in einer kleinen Rasse täuschen. Als der erste Rüde sich an der langen Leine "aufführte" hat Filou ihm die Halsseite angeboten. Das hat der Chihuahua-Rüde wohl falsch verstanden und hereingebissen. Als ich den kleinen Kerl aus meinem kleinen Kerl lösen wollte, hat er mir dann auch noch in den Finger gebissen ... Nicht immer sind die großen Hunde die gefährlichen Hunde, sondern nur die unerzogenen. (Das halte ich für ein Gerücht ;-) ) In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei den kommenden Kursen! (Danke, am 04.07. findet der oben genannte Kurs wieder statt, ich sage ´mal bis dahin?!) LG Silke Eichel Beate Eickelmann www.beate-eickelmann.de Eickelmann@aol.com |
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